Zwischen Tradition und Zukunft

WREDE – der Name des in Arnsberg angesiedelten mittelständischen Unternehmens steht für drei Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit:

  • Im Jahre 1880 in Niederbergheim an der Möhne gegründet, später in Hüsten als Säge- und Sperrholzwerk ansässig
  • ab 1958 als DUROpal-Werk und später ab 1968 im Arnsberger Industriegebiet »Große Wiese« stürmisch wachsend
  • hat sich das Unternehmen seit 1982 mit der Einführung des Holding-Konzepts organisatorisch und strategisch völlig neu aufgestellt.

In den über 153 Jahren ihrer Geschichte hat sich die Firma WREDE somit dreimal ganz neu orientiert, aber eines ist sie dabei immer geblieben: ein Familienunternehmen. Sie ist bereits seit 1880 in der vierten Generation unternehmerisch erfolgreich tätig. Dies konnte nur gelingen, weil jede Generation die unternehmerischen Herausforderungen neu angenommen und mit eigenen Ideen und Konzepten neue Wege beschritten hat.

Erfolgsgeschichte Teil 1

Die erste Erfolgsgeschichte begann 1880, als Eberhard Wrede der Ältere die Niederbergheimer Mühle pachtete und als Sägemüller den Handel mit Grubenholz für die Kohlenzechen des Ruhrgebiets als lukratives Geschäft betrieb.

1920 übernahm sein Sohn Eberhard Wrede der Jüngere die Firma, die 1934 nach Hüsten umzog. Dort stellte er die Produktion um: Holzfässer für die Margarine-Industrie lösten das bis dahin eingeschnittene Grubenholz ab und ein Hobelwerk ergänzte das Sägewerk. Dieses galt damals geradezu als ein Vorzeigebetrieb, in dem alle Holzarten gesägt wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erweiterte der Firmenchef seien Betrieb um ein Sperrholzwerk. Hier produzierte er Tischler- und Sperrholzplatten sowie Zimmertüren.

Erfolgsgeschichte Teil 2

Das Jahr 1958 bezeichnet den Beginn der zweiten Erfolgsgeschichte. Eberhard Wredes Sohn Paul stellte die Produktion der Firma von Holz auf Kunststoff um. Unter dem Markennamen DUROpal führte er dekorative Schichtstoffplatten ein. Die Kunden für dieses verfahrenstechnisch aufwändige Produkt suchte man fortan nicht mehr nur in der eigenen Region, sondern auch weit darüber hinaus.

Die Firma WREDE erschloss sich einen ganz neuen, und das heißt vor allem: einen internationalen Markt, mit Auslandstöchtern in Frankreich, England und Österreich. Das weitere Wachstum des Unternehmens machte erneut einen Umzug erforderlich – im Jahr 1969 wurde auf der grünen Wiese in Bruchhausen das neue DUROpal-Werk eingeweiht. Es war zu dieser Zeit das modernste Schichtstoffplattenwerk in Europa, mit hoher Produktivität dank vollautomatischer Fertigung.

Paul Wrede sorgte mit großem Geschick dafür, die immer neuen Anforderungen fertigungstechnisch optimal umzusetzen. So gelang es in der Folgezeit, DUROpal zu einem marktführenden Schichtstoffplatten- und Elementehersteller in Europa auszubauen

Erfolgsgeschichte Teil 3

Nach der Zäsur durch den plötzlichen Tod von Paul Wrede 1982 begann die dritte Erfolgsgeschichte. In der Folgezeit beschlossen Andreas und Thomas Wrede, die Unternehmensgruppe aus der Holding heraus weiter zu entwickeln. Um das unternehmerische Risiko zu streuen und das Vermögen zu sichern, sollte neben einer Ausrichtung der Tochtergesellschaften auf Marktdurchdringung und Internationalisierung auch eine Diversifikation in neue Geschäftsfelder erfolgen.

Der erste Schritt zur Umsetzung dieses Konzeptes erfolgte bereits 1986, als DUROpal in einen neuen Holzwerkstoffverbund mit der Pfleiderer-Gruppe eingebracht wurde. 1989, nach dem Ausscheiden von Andreas Wrede als Geschäftsführer, trat Helmut Schmidt als neuer zweiter Geschäftsführer in die WREDE Industrieholding. Das neue Führungsduo konzentrierte sich zunächst auf den systematischen Ausbau INTERPRINTs zu einem weltweit operierenden Dekordrucker. 1991 begann aber auch der Aufbau des neuen Geschäftsfeldes „Haushaltsartikel“, um die Basis der WREDE Industrieholding zu verbreitern.

Und der Erfolg gibt auch der vierten Generation Recht. Seit 1982 steigerte die Wrede-Unternehmensgruppe in Ihren heutigen Geschäftsfeldern den Umsatz von 14 Mio € auf bald 400 Mio €. Und an einem Ausbau der Gruppe wird weiter gearbeitet.

1880 – 1920
Eberhard Wrede
der Ältere

Eberhard Wrede der Ältere

1920 – 1958
Eberhard Wrede
der Jüngere

Eberhard Wrede der Jüngere

1956 – 1982
Paul Wrede

Paul Wrede

1975 – 1987
Helmut Ofterdinger

Helmut Ofterdinger

seit 1989
Helmut Schmidt

Helmut Schmidt

1985 – 2015
Thomas Wrede

Thomas Wrede
Wrede-Chronik

Wrede-Chronik
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